Weimer darf Berliner Buchhandlung nicht „extremistisch“ nennen
2. Juni 2026 · 17 Min.
Ein Eilbeschluss des Verwaltungsgerichts verbietet die Bezeichnung der Buchhandlung zur schwangenden Weltkugel als „extremistisch“.
Die Folge behandelt den umstrittenen Ausschluss dreier Buchhandlungen vom Deutschen Buchhandlungspreis durch den Kulturstaatsminister wegen angeblicher „verfassungsschutzrelevanter Erkenntnisse“ und des Vorwurfs des Extremismus. Jasper Prigge, Anwalt der Berliner Buchhandlung zur schwangenden Weltkugel, erklärt, dass das Verwaltungsgericht in einem Eilbeschluss fehlende konkrete Anhaltspunkte für diese Wertung festgestellt hat. Weimar hat diese Feststellung akzeptiert; weiterlaufende Hauptsacheverfahren bleiben offen.
Zahlen & Fakten
7.000 €
jeweiliges staatliches Preisgeld, das nicht ausgezahlt wurde
24.000 €
gesammelte Spendensumme aus einer Solidaritätsaktion im Literaturbetrieb ("mehr als 24.000 Euro" genannt)
8.000 €
ungefähre Auszahlungssumme pro Buchhandlung aus dem Spendentopf
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3
Anzahl der vom Deutschen Buchhandlungspreis ausgeschlossenen Buchhandlungen
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• ArtikelZeit-Interview (Zitat von Wolfram Weimar zur Begründung des Ausschlusses)
• BuchDer letzte Mensch, wohin steuert die Welt von Francis Fukuyama (Buch, genannt im Beitrag; erscheint bei Hoffmann und Kampel)
• VideoSommer auf Asphalt (Film mit Christoph Maria Herbst, genannt in der Sendung als Kinostart)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
JJasper PriggeGAST
Rechtsanwalt und Vertreter der Berliner Buchhandlung zur schwangenden Weltkugel; vertritt die Buchhandlung im verwaltungsgerichtlichen Verfahren gegen den Ausschluss vom Deutschen Buchhandlungspreis. Er erläutert rechtliche Aspekte wie das HABER-Verfahren, kritisiert die mangelnde Transparenz des Vorgehens und betont die Bedeutung von Meinungs‑ und Kunstfreiheit.
Alle Auftritte von Jasper Prigge →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.