Die Alte Münze am Molkenmarkt zeigt die über 700-jährige Geschichte der Berliner Münzprägung und ihre Entwicklung vom Produktionsort zum heutigen Kulturstandort.
Die Folge zeichnet eine Zeitreise von den mittelalterlichen Anfängen der Berliner Münzprägung über die Neuordnungen im 18. Jahrhundert bis zu den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts. Sie erläutert technische Veränderungen, Materialwechsel in Kriegs- und Inflationszeiten sowie die Rolle des Gebäudes während des Zweiten Weltkriegs und in der DDR. Abschließend wird die jüngere Geschichte beschrieben: Euromünzprägung, Verlagerung der Produktion und die heutige Nutzung als Veranstaltungsort.
Zahlen & Fakten
34 Milliarden Stück
Anzahl der in der Alten Münze bis 2002 geprägten Euromünzen (Produktion begann 1999)
über 700 Jahren
Gesamte historische Dauer der Münzprägung in Berlin
1,5 Tonnen Silber
Kosten für das städtische Münzrecht zur Prägung des ewigen Pfennigs (1369)
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18 Prägemaschinen
Maximale Anzahl an Prägemaschinen, die gleichzeitig arbeiten können
60 bis 70 Münzen
Anzahl Münzen pro Minute, die von den Prägemaschinen erzeugt werden
rund 750.000 Münzen
Tägliche Prägeleistung im Deutschen Reich (Anfang 20. Jahrhundert)
16. Juni 1990
Erster Prägebeginn von D-Mark-Stücken im Zuge der Währungsunion (Molkenmarkt)
September 2009
Beginn der Nutzung der Alten Münze als kultureller Veranstaltungsort
Rubriken
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