Die Gedenkstätte Hohenschönhausen dokumentiert das Unrechtssystem der DDR-Stasi durch die Erhaltung einer Untersuchungshaftanstalt, deren Methoden der psychischen und physischen Folter noch heute eindringlich vor den Gefahren diktatorischer Unterdrückung warnen.
Die Folge befasst sich mit der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, dem ehemaligen Gefängnis des DDR-Geheimdienstes Stasi. Sie beschreibt die Ortsgeschichte seit 1945, die systematischen Verhafts- und Foltermethoden sowie die psychologischen Techniken der Stasi-Vernehmer. Im Interview mit Zeitzeugen Volker wird dessen persönliches Schicksal als politischer Gefangener in Dresden dargestellt, der nach Ausreiseversuchen 1988 inhaftiert und später freigekauft wurde.
Zahlen & Fakten
20.000
Anzahl der Menschen, die bis Oktober 1946 in Hohenschönhausen als sowjetisches Speziallager 3 inhaftiert waren
11.000
Geschätzte Gesamtzahl der Menschen, die im Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen gefangen gehalten wurden
1961
Jahr der Errichtung des U-förmigen Neubaus in Hohenschönhausen mit direkt nebeneinander liegenden Vernehmertrakt und Zellen
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20 Minuten
Takt, in dem Häftlinge nachts durch grelle Deckenbeleuchtung geweckt wurden, um Schlafentzug als Foltermethode einzusetzen
6 Monate
Maximale Dauer der Untersuchungshaft mit Verhören in Isolationszellen
1 Stunde
Tägliche Freigangszeit in den sogenannten Freiboxen während der Untersuchungshaft
95.000 D-Mark
Betrag, für den Volker 1988 vom DDR-Regime in den Westen freigekauft wurde
1988
Jahr von Volkers Verhaftung am 1. Juni und Freikauf im Oktober; zeitlich vor der Friedlichen Revolution 1989
4,5 Monate
Tatsächliche Haft, die Volker verbüßte, obwohl er zu 2,5 Jahren verurteilt worden war
3. Oktober 1990
Datum, an dem Hohenschönhausen nach dem Fall der Mauer und Wiedervereinigung zur Gedenkstätte wurde
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
TThomas FedrowitzHOST
Schauspieler, Hörbuch- und Synchronsprecher, der diese spezielle Podcast-Episode als Gastedition gestaltete und die bewegende Geschichte der Gedenkstätte Hohenschönhausen künstlerisch präsentierte.
Alle Auftritte von Thomas Fedrowitz →EEvaHOST
Co-Moderatorin des Podcasts Berliner Geschichten, moderiert und diskutiert die Episode über die Erfindung des Z3 gemeinsam mit Christina. Sie führt das Gespräch über die technischen Details und die historische Bedeutung von Konrad Zuses Computerpionier-Arbeit in Berlin.
Alle Auftritte von Eva →CChristinaHOST
Co-Moderatorin des Podcasts Berliner Geschichten, diskutiert mit Eva die Entwicklung und Auswirkungen des Z3. Sie bringt ihre Perspektive auf die Computergeschichte ein und trägt zur Analyse von Zuses Leistungen und deren Kontext bei.
Alle Auftritte von Christina →VVolkerGAST
Zeitzeuge und ehemaliger politischer Gefangener der DDR-Stasi. 1988 verhaftet in Dresden wegen Ausreiseanträgen und Teilnahme an Friedensgebeten. Wurde für vier Monate inhaftiert, dann freigekauft und ausreist in den Westen. Ist seit seiner Rückkehr nach Berlin als Berliner tätig und teilt seine Erfahrungen als Zeuge der DDR-Diktatur.
Alle Auftritte von Volker →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.