Berliner Geschichten
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Z3 - Der erste Computer

7. Juli 2026 · 23 Min.

Der Z3, entwickelt 1941 von Konrad Zuse in Kreuzberg, war der erste funktionsfähige programmierbare Computer der Welt und legte damit den Grundstein für das digitale Zeitalter.

Die Folge erzählt die Geschichte von Konrad Zuse und seiner revolutionären Erfindung des Z3 – des ersten funktionsfähigen, programmgesteuerten Computers, der 1941 in Kreuzberg entstand. Trotz seiner bahnbrechenden Bedeutung blieb der Z3 weitgehend unbeachtet, wurde 1943 bei Bombardierungen zerstört und fand international wenig Anerkennung. Zuse verlagerte seine Arbeit nach Bayern und entwickelte später den Z4, der durch Vermittlung eines Schweizer Professors zur ersten kommerziellen Computeranlage wurde. 1949 gründete Zuse das erste Computerunternehmen der Welt und prägte damit die frühe Computerindustrie nachhaltig.

Zahlen & Fakten

1941

Fertigstellung und erfolgreicher Testlauf des Z3 am 12. Mai 1941

2600 Relais

Anzahl der elektromagnetischen Relais, die den Z3 bildeten

64 Wörter

Speicherkapazität des Z3

Weitere 10 Zahlen & Fakten anzeigen

3 Sekunden

Dauer einer Division oder Multiplikation auf dem Z3

1943

Jahr der Zerstörung des Z3 durch Bombenangriffe in der Medfesselstraße 7, Kreuzberg

1949

Gründung der Zuse KG, des ersten Computerunternehmens der Welt

100.000 Befehle

Anzahl der Befehle, die der Z4 zwischen 1950 und 1955 ausführte

100 komplexe Problemstellungen

Anzahl der Aufgaben, die der Z4 zwischen 1950 und 1955 löste

1950 bis 1955

Zeitraum der intensiven Nutzung des Z4 an der ETH Zürich

251 Computer

Gesamtanzahl der von der Zuse KG bis 1967 gefertigten Computer

1955

Inbetriebnahme der Z22, Zuses erster Röhrencomputer

1967

Übernahme der Zuse KG durch Siemens

1995

Todesjahr von Konrad Zuse

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Konrad Zuse und die Erfindung des Z3 (1938-1941) · ab 00:13: Konrad Zuse entwickelt 1938–1941 den Z3: den ersten funktionsfähigen, programmgesteuerten Computer mit binärem System, 2600 Relais und Programmierung via Lochstreifen.
Technische Details und unverzichtete Potentiale des Z3 · ab 08:04: Der Z3 bestand aus 2600 Relais, speicherte 64 Wörter, nutzte Gleitkommazahlen und Lochstreifen-Programme. Sein Original wurde 1943 zerstört; Nachbauten erhalten.

Wer spricht

E
EvaHOST

Co-Moderatorin des Podcasts Berliner Geschichten, moderiert und diskutiert die Episode über die Erfindung des Z3 gemeinsam mit Christina. Sie führt das Gespräch über die technischen Details und die historische Bedeutung von Konrad Zuses Computerpionier-Arbeit in Berlin.

Alle Auftritte von Eva
C
ChristinaHOST

Co-Moderatorin des Podcasts Berliner Geschichten, diskutiert mit Eva die Entwicklung und Auswirkungen des Z3. Sie bringt ihre Perspektive auf die Computergeschichte ein und trägt zur Analyse von Zuses Leistungen und deren Kontext bei.

Alle Auftritte von Christina

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