Die Folge erzählt, wie der Z3 als erster funktionsfähiger, programmgesteuerter Rechner in Kreuzberg entstand, im Krieg zerstört wurde und trotzdem die Grundlagen der Computertechnik legte.
Die Episode zeichnet die Entstehung des Z3 nach: Aus der Langeweile bei statischen Berechnungen entstand die Idee, Rechenarbeit zu automatisieren. In frühen Prototypen (Z1, Z2) entwickelte sich Zuses Konzept des binären Rechnens bis zum Z3 mit Relais, Gleitkommaarithmetik und programmierbarer Ein-/Ausgabe. Trotz der Zerstörung im Krieg überlebten Ideen und Entwürfe, führten zur Z4 und legten den Grundstein kommerzieller Computerentwicklung.
Zahlen & Fakten
2600 Relais
Anzahl der Relais, mit denen der Z3 im Inneren ausgestattet wurde (technisches Merkmal).
1941
Jahr der Fertigstellung bzw. ersten Inbetriebnahme des Z3.
12. Mai 1941
Genaues Datum des ersten Testlaufs des Z3.
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1943
Jahr, in dem das Original des Z3 bei einem Bombenangriff zerstört wurde.
1949
Gründungsjahr der Zuse KG und Beginn der kommerziellen Nutzung der Z4.
100.000 Befehle
Ungefähre Anzahl der Befehle, die der Z4 in einem genannten Zeitraum ausführte.
100
Ungefähr gelöste komplexe Problemstellungen durch die Z4.
1950–1955
Zeitraum, in dem die Z4 rund 100 komplexe Probleme löste und etwa 100.000 Befehle ausführte.
251
Anzahl der Computer, die die Zuse KG bis 1967 gebaut hatte.
3 Sekunden
Ungefähre Dauer einer Division oder Multiplikation auf dem Z3.
1995
Jahr des Todes von Konrad Zuse.
64 Wörter
Angabe zur Speicherkapazität des Z3 in Wörtern.
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