Boxenluder – Der Formel 1 Podcast
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Folge 74 - Madring - Formel 1 mitten in Madrid – Steilkurve, Metro-Anschluss und jede Menge Streit

12. Juli 2026 · 19 Min.

Die Formel 1 kehrt 2026 nach 45 Jahren nach Madrid zurück – mit einer revolutionären Steilkurve, die selbst Fahrer staunen lässt, aber auch Milliarden kostet und Nachbarn verärgert.

Der Madring ist eine brandneue Formel-1-Strecke in Madrid, die am 13. September 2026 debütiert. Das Highlight ist La Monumental, eine 550 Meter lange Steilkurve mit 24 % Neigung, die Fahrer fünf bis sieben Sekunden lang vollgas durchfahren werden. Gleichzeitig ist das Projekt umstritten: Es kostet eine halbe Milliarde Euro, die Stadt zahlt hohe Antrittsgebühren, und Anwohner protestieren gegen Lärm und Verkehrsstörungen. Die Metro-Anbindung und Barrierefreiheit sind jedoch Vorbilder für neue Strecken.

Zahlen & Fakten

24 %

Steigungsneigung der Steilkurve La Monumental (entspricht etwa 13,5 Grad)

83,2 Millionen Euro

Kosten für den reinen Streckenbau des Madring

400 Millionen Euro

Hospitality-Deal über 10 Jahre mit Match Hospitality

Weitere 29 Zahlen & Fakten anzeigen

48 Millionen Euro

Jährliche Antrittsgebühr, die Madrid der Formel 1 zahlt (Medienberichte, nicht offiziell bestätigt)

450 Millionen Euro

Geschätzter jährlicher Wirtschafts-Impact des Rennens für Madrid

33 %

Mindestgrad der Behinderung für barrierefreie Plätze (Behindertenausweis erforderlich)

70 %

Anteil bereits verkaufter Tickets im Frühsommer 2026

13. September 2026

Datum des Formel-1-Rennens am Madring

45 Jahre

Zeitraum seit dem letzten Formel-1-Rennen in der Region Madrid (1981 Circuito del Jarama)

5,4 Kilometer

Streckenlänge des Madring

22 Kurven

Anzahl der Kurven im Madring-Kurs

550 Meter

Länge der Steilkurve La Monumental

300 km/h

Geschwindigkeit, mit der die Steilkurve La Monumental durchfahren wird

5 bis 7 Sekunden

Dauer, in der Fahrer die Steilkurve La Monumental in Schräglage durchfahren

45.000 Zuschauer

Kapazität der Arena-Tribüne rund um La Monumental

80.000 Menschen

Besucherzahl bei der Roadshow mit Carlos Sainz im Juni 2025

100.000 Besucher

Erwartete Besucherzahl pro Rennwochenende

2035

Endjahr des Vertrags für Formel-1-Rennen am Madring

110.000 Zuschauer

Kapazität des Madring zum Start pro Tag

140.000 Zuschauer

Mögliche Kapazität des Madring mit Ausbaupotenzial pro Tag

85 Meter

Entfernung von der Metro-Station Ferida de Madrid zur Haupttribüne

8 Minuten

Fahrtzeit von Flughafen Madrid-Barachas zur Metro-Station beim Madring

195 Euro

Startpreis für günstigste Tickets (General Admission) im Vorverkauf

345 Euro

Aktueller Preis für günstigste Tickets (General Admission) nach mehreren Preisrunden

799 Euro

Startpreis für Gold-Tribünen (Sektoren 1 und 2)

1.541 Euro

Höchster Preis für Gold-Tribünen nach dynamischer Preisgestaltung

324 bis 544 Euro

Preisspanne für Bronze-Tribünen

21. Juni 1981

Datum des letzten Formel-1-Rennens auf dem Circuito del Jarama bei Madrid

1,24 Sekunden

Abstand zwischen den ersten fünf Autos beim letzten Jarama-Rennen 1981

18 Grad

Banking-Winkel der Steilkurve in Silverstone (zum Vergleich mit La Monumental)

26 Höhenmeter

Höhenunterschied zwischen höchstem und tiefstem Punkt der Madring-Strecke

halbe Milliarde Euro

Gesamtes Projektvolumen des Madring (ca. 500 Millionen Euro)

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Die Strecke Madring: Basics, Design und die legendäre Steilkurve La Monumental · ab 01:40: 5,4 km langer Hybrid-Stadtkurs mit 22 Kurven im Nordosten Madrids, direkt an der Metro. La Monumental ist eine spektakuläre 550-Meter-Steilkurve mit 24 % Neigung und 45.000-Zuschauer-Arena.
Kontext, Geschichte und die Barcelona-Frage: Warum Madrid, warum jetzt? · ab 08:03: Madrid bekommt sein F1-Rennen zurück – 45 Jahre nach 1981 am Circuito del Jarama. Carlos Sainz ist Botschafter, Barcelona fährt weiter im Wechsel mit Spa.
Geld, Proteste und Infrastruktur: Die Schattenseiten und innovativen Ansätze · ab 09:57: Halbe Milliarde Euro Kosten, 48 Mio. Euro jährliche Antrittsgebühr, Anwohner-Proteste – aber auch Metro-Anbindung, überdachtes Paddock und Barrierefreiheit als Standard.

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