CSD-Anschlag: Braucht Deutschland ein härteres Jugendstrafrecht?
29. Juli 2026 · 9 Min.
Das Jugendstrafrecht bleibt wichtig, weil es auf Erziehung und die veränderbare Reife junger Menschen abzielt; pauschale Verschärfungen oder ein genereller Ausschluss von Gefährdern unter 21 sind nicht zielführend.
Der mutmaßliche Täter des CSD-Anschlags war nach Jugendstrafrecht verurteilt worden, was eine Debatte über mögliche Konsequenzen auslöste. Björn-Hendrik Otte erklärt, dass entscheidend das Alter zur Tatzeit und die sittliche sowie geistige Reife ist (Jugendliche: unter 18; Heranwachsende: 18–21). Theresia Hünck betont, Jugendstrafrecht ziele auf Erziehung und Veränderung ab, warnt vor pauschalen Gesetzesverschärfungen und fordert bessere Kommunikation zwischen Justiz und Sicherheitsbehörden sowie stärkere präventive Begleitung junger Menschen.
Organisationen
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
TTheresia HünckGAST
Vorsitzende der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen und Jugendstrafrechtsexpertin. In der Folge erklärt sie die erzieherischen Ziele des Jugendstrafrechts, warnt vor pauschalen Gesetzesverschärfungen und betont die Bedeutung von Prävention, interinstitutioneller Kommunikation und gesellschaftlicher Begleitung junger Menschen in digitalen Lebenswelten.
Alle Auftritte von Theresia Hünck →AAndreas KuhlageHOST
Namentlich genannter Moderator des Landwirtschaftspodcasts '63 Hektar' von NDR Niedersachsen; im Promo-Abschnitt der Folge spricht er über das Format und thematische Schwerpunkte der Sendung.
Alle Auftritte von Andreas Kuhlage →MMaja MugwitzHOST
Namentlich genannte Moderatorin des Landwirtschaftspodcasts '63 Hektar' von NDR Niedersachsen; sie tritt im Promo-Teil der Folge auf und beschreibt Themen und Perspektiven des Podcasts.
Alle Auftritte von Maja Mugwitz →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.