EU will eigene KI-Regeln lockern: Wird Europa jetzt endlich konkurrenzfähig?
17. Juni 2026 · 10 Min.
Die EU lockert Teile der KI-Regulierung (KI-Omnibus), um Bürokratie zu reduzieren und die europäische KI-Entwicklung sowie Souveränität zu stärken, ohne den Verbraucherschutz zu schwächen.
Europa ist bislang stark von US-Anbietern abhängig, was Risiken für Zugang und Datensicherheit birgt. Strenge EU-Regeln haben aber auch Innovationen gebremst und führten dazu, dass manche europäische KI-Produkte den Markt nicht erreichten. Mit dem KI-Omnibus sollen Verwaltungslasten verringert, Fristen verlängert und Doppelregulierung reduziert werden. Im Interview erklärt Fabian Malms (Fraunhofer), welche konkreten Erleichterungen geplant sind und warum Investitionen in europäische, souveräne Modelle wichtig sind.
Zahlen & Fakten
10 Prozent
Ungefährer Anteil der KI-Systeme, die als Hochrisiko eingestuft und stärker reguliert sind
Ende 27 / Mitte 28
Verlängerte Fristen für die Umsetzung/Anforderungen an Hochrisiko-KI-Systeme durch das KI-Omnibus
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
DDani StahlHOST
Moderatorin der Sendung 'BR24 Thema des Tages'; eröffnet und leitet die Folge, führt in das Thema Anschlag auf den Berliner CSD ein und moderiert Beiträge, Reaktionen und Interviews.
Alle Auftritte von Dani Stahl →FFabian MalmsGAST
Projektleiter am Fraunhofer-Institut für intelligente Analyse und Informationssysteme; erklärt im Interview das KI-Omnibus, nennt Fristverlängerungen, die Reduzierung von Doppelregulierung, Lockerungen bei Schulungspflichten sowie die Bedeutung von Standards, Prüfverfahren und Projekten zur europäischen KI-Souveränität (z. B. SOFI, 'zertifizierte KI' und ein KI-Prüfkatalog am Fraunhofer EIS).
Alle Auftritte von Fabian Malms →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.