Der in Bayern eingeführte "Wassercent" erhebt 10 Cent pro 1000 Liter bei Grundwasserentnahmen; Einnahmen sollen dem Gewässerschutz und der Sicherung der Wasserversorgung dienen, während Kritiker Ausnahmen und fehlende Messpflicht bemängeln.
Seit Einführung des Wassercent müssen Entnahmen aus Grundwasser abgerechnet werden; Leitungswasserkunden sehen die Abgabe meist indirekt über höhere Rechnungen. Die bayerische Landesregierung rechnet mit 70–80 Millionen Euro jährlich, die zweckgebunden dem Gewässerschutz zugutekommen sollen. Kritik richtet sich gegen zahlreiche Ausnahmen (z. B. für bestimmte Betriebe und die Industrie) sowie gegen das Fehlen einer Pflicht zum Einbau von Zählern für Grundwasserentnahmen. Experten sehen den Schritt als richtig, fordern aber Nachbesserungen, vor allem bei Datenerfassung und gezielter Mittelverwendung.
Zahlen & Fakten
70 bis 80 Millionen Euro
Jährlich erwartete Einnahmen für Bayern laut Staatsregierung
5 Millionen Liter
Freigrenze im Gesetz, ab der die Gebühr anfällt
10 Cent pro 1000 Liter
Höhe der neuen Abgabe auf entnommenes Grundwasser
Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
rund 20 Euro pro Jahr
Durchschnittliche Mehrkosten für eine vierköpfige Familie bei Weitergabe durch Versorger
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Wer spricht
JJoachim DanglHOST
Benannter Host der BR24-Sendung 'Thema des Tages', leitet das Gespräch und stellt Fragen an den zugeschalteten Hauptstadtkorrespondenten.
Alle Auftritte von Joachim Dangl →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.