Michael Seemann warnt, dass Kryptowährungen und die Blockchain-Technologie überbewertet sind, eine Spekulationsblase darstellen und seiner Einschätzung nach innerhalb von etwa zwölf Monaten platzten werden.
Michael Seemann kritisiert Kryptowährungen als überwiegend spekulatives, teilweise ponzi‑artiges System ohne intrinsischen wirtschaftlichen Wert. Er hält die Blockchain‑Technologie für ineffizient und in vielen Anwendungsfällen überbewertet, da Dezentralität in der Praxis oft zu Zentralisierung führt. Seemann weist auf hohe Umweltkosten, Kriminalitätsanreize und regulatorische Risiken hin und nennt konkrete strukturelle Probleme wie Tether; er prognostiziert ein baldiges Platzen der Blase.
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Christian Bollert ist Journalist und Moderator; er moderiert den brand eins‑Podcast bei Detektor FM, führt durch die Folge, stellt Fragen und ordnet das Thema für das Publikum ein.
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Michael Seemann ist Kultur‑ und Medienwissenschaftler und im Gespräch als Kritiker von Kryptowährungen und Blockchain präsent. Er argumentiert gegen deren ökonomischen Nutzen, betont Energie‑ und Kriminalitätsrisiken und erwähnt sein Buch ‚Die macht der Plattform‘.
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