Wer auf Kosten des Gemeinwohls wirtschaftet, sollte mehr Steuern zahlen.
5. Juni 2026 · 26 Min.
Unternehmen, die auf Kosten des Gemeinwohls wirtschaften, sollten mehr Steuern zahlen; Anreize wie eine Gemeinwohlbilanz könnten nachhaltiges Wirtschaften belohnen.
Im Gespräch mit Christian Bollert erklärt Antje von Dewitz, wie VAUDE den Unternehmenszweck an Gemeinwohlprinzipien ausrichtet und warum dies sowohl moralisch als auch ökonomisch sinnvoll sein kann. Sie schildert ihren Weg seit der Geschäftsübernahme 2009, praktische Herausforderungen (Zielkonflikte, Kosten, Glaubwürdigkeit) und Chancen wie Mitarbeitermotivation und Kundenvertrauen. Zentral ist die Idee, Leistungen fürs Gemeinwohl messbar zu machen (Gemeinwohlbilanz) und steuerliche sowie öffentliche Anreize zu schaffen, um verantwortliches Wirtschaften zu fördern.
Zahlen & Fakten
über 50 %
Reduktion der Emissionen bei VAUDE seit 2019 (im Gespräch angegeben)
8 %
Anteil der Konsument:innen, die 2008 Wert auf nachhaltige Produkte legten (im Gespräch genannt)
42 %
Anteil der Konsument:innen heute, die bewusst nachhaltiger einkaufen (laut im Gespräch genannter Studienlage)
Weitere 2 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
550
Anzahl der Mitarbeitenden bei VAUDE (im Gespräch genannt)
2009
Jahr, in dem Antje von Dewitz die Geschäftsführung übernommen hat
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
CChristian BollertHOST
Christian Bollert ist Journalist und Moderator; er moderiert den brand eins‑Podcast bei Detektor FM, führt durch die Folge, stellt Fragen und ordnet das Thema für das Publikum ein.
Alle Auftritte von Christian Bollert →AAntje von DewitzGAST
Geschäftsführerin des Outdoor-Unternehmens Vaude seit 2009, Vorreiterin nachhaltiger Wirtschaft, Trägerin des Bundesverdienstkreuzes
Alle Auftritte von Antje von Dewitz →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.