Beim Angriff auf die Berliner Senatsverwaltung sind deutlich mehr und kritischere Daten abgeflossen als zunächst kommuniziert; parallel ruft OpenAI mit einem breiten Bündnis zu koordinierter Cyberabwehr und klarer Regelung agentischer Identitäten auf.
Die Folge behandelt zwei Kernthemen: Erstens den Ransomware-/Datendiebstahl‑Vorfall an der Berliner Senatsverwaltung, bei dem die Gruppe Rhysida 5,79 Terabyte und eine Lösegeldforderung von 30 Bitcoin angibt; der mutmaßliche Initialzugang war offenbar Phishing. Zweitens erläutert Max OpenAIs "Call for Collective Action on Cyber Defense": ein Defenders‑Window, konventionelle Ursachen wie Technical Debt, und die Forderung, defensive AI‑Fähigkeiten sowie nachvollziehbare Agenten‑Identitäten breit bereitzustellen. Max kritisiert außerdem mangelhafte Krisenkommunikation und betont die Dringlichkeit von Basis‑Hygiene und Identity‑Management.
Zahlen & Fakten
30 Bitcoin (≈2 Millionen Euro)
Lösegeldforderung der Rhysida‑Gruppe an die Berliner Senatsverwaltung
5,79 Terabyte
von der Rhysida‑Gruppe behauptetes Datenvolumen, das von der Berliner Senatsverwaltung erbeutet worden sein soll
46.000
Anzahl von Verträgen, die Rhysida zufolge aus der Berliner Senatsverwaltung erbeutet worden sein sollen
Weitere 3 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
80.000
Daten aus etwa 80.000 Ordnungswidrigkeitsverfahren, wie von Rhysida angegeben
6.000
Anzahl der Dateien mit Login‑ bzw. Zugangsdaten, die Rhysida zufolge im Leak enthalten sein sollen
mehr als 100
Anzahl der Unternehmen und Organisationen, die OpenAIs Call for Collective Action on Cyber Defense mitunterzeichnet haben
Rubriken
Organisationen
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• Artikelheise online (Bericht: Cyberangriff auf Berliner Verwaltung — Rhysida fordert Lösegeld)
• ArtikelPressemitteilung der Senatskanzlei Berlin (Meldung zum Cyberangriff auf die Berliner Verwaltung)
• ArtikelOpenAI: 'A call for collective action on cyber defense' (Offener Aufruf zur kollektiven Cyberabwehr)
Weitere 1 Quelle anzeigenWeniger anzeigen
• Cloudflare: 'Agent Access Model' (Whitepaper zum Umgang mit agentischen Identitäten)
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