Die Rückkehr der Inflation ist weitgehend durch übermäßiges Geldmengenwachstum erklärt; Vermögenspreisinflation kann Vorbote breiterer Güterpreisinflation sein.
Dr. Daniel Stelter führt in historische und theoretische Grundlagen der Inflation ein, stellt das Buch "The Dying of Money" vor und erinnert an frühere Warnungen. Im Interview erklärt Tim Congdon aus monetaristischer Sicht, warum starkes Geldmengenwachstum, fiskalische Defizite und staatliche Finanzierung zu anhaltend höheren Preisen führen können. Stelter zieht ein Fazit: 2022/23 ist die Inflation zurückgekehrt, Notenbanken und Staaten sind aber politisch eingeschränkt, die Bereinigung wird schmerzhaft für Vermögenspreise und reale Einkommen.
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Dr. Daniel Stelter ist Moderator des Ökonomie‑Podcasts BTO und Autor. In dieser Folge führt er in die Debatte um Ungleichheit ein, ordnet frühere Studien und WHO‑Thesen ein und moderiert das Gespräch mit Nicolas Sommet.
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Tim Congdon ist ein britischer Ökonom und langjähriger Vertreter monetaristischer Positionen. Er war Mitglied des Treasury Panel of Independent Forecasters (1992–1997), ist Vorsitzender des Institute of International Monetary Research (seit 2014) an der University of Buckingham und argumentiert, dass Geldmengenwachstum zentral für Inflationsentwicklungen ist.
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