Deutschland hat eine hohe Gründungsaktivität, aber ein strukturelles Skalierungsproblem: fehlendes späteres Kapital, ein fragmentierter Markt und eine schwache Börsenkultur verhindern die Entstehung großer Weltmarktführer.
Dr. Daniel Stelter diskutiert mit Alex von Frankenberg Befunde (u.a. der NBER‑Studie von Bo Becker, Efraim Benmelech und Joao Monteiro) und lokalspezifische Diagnosen (Enzo Weber). Die Folge fasst zusammen, warum viele gute Startups entstehen, aber kaum große, unabhängige Unternehmen: fehlende Börsenliquidität, höhere Kapitalkosten in der Spätphase, europäische Marktfragmentierung und hemmende Regulierung. Politikempfehlungen reichen von klaren Wirkungszielen über Steuerumkehrsignale bis zu Bürokratieabbau.
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Dr. Daniel Stelter ist Moderator des Ökonomie‑Podcasts BTO und Autor. In dieser Folge führt er in die Debatte um Ungleichheit ein, ordnet frühere Studien und WHO‑Thesen ein und moderiert das Gespräch mit Nicolas Sommet.
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Alex von Frankenberg war 20 Jahre Geschäftsführer des Hightech‑Gründerfonds (HTGF). Unter seiner Verantwortung finanzierte der HTGF rund 800 Start‑ups, begleitete über 200 Exits und war an vier Unicorn‑Beteiligungen beteiligt; er kennt die deutsche Frühphasen‑ und Scaling‑Landschaft aus erster Hand.
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