Open-Source-Office-Projekte streiten intern über Governance und Geschäftspraktiken, doch die grundlegende Stabilität der Technologie und des Open-Document-Formats bleibt gewährleistet.
In dieser Folge werden zwei parallele Konflikte in der Open-Source-Office-Landschaft analysiert: Erstens der Lizenzstreit zwischen OnlyOffice und dem EU-gestützten Fork EuroOffice, bei dem die Free Software Foundation OnlyOffices restriktive AGPL-Zusatzklauseln für ungültig erklärte. Zweitens ein deutlich tieferer Konflikt zwischen der Document Foundation und dem Unternehmen Collabora, das wesentlich zur LibreOffice-Entwicklung beiträgt, über angebliche Interessenskonflikte und Governance-Fragen. Trotz dieser Spannungen bleiben die Kernformate und Technologien intakt, und es besteht Hoffnung auf Mediation.
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