Capital – der Wirtschaftspodcast
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DIW-Konjunkturchefin: Warum der Staat für die deutsche Wirtschaft immer wichtiger wird

20. August 2026 · 28 Min.

Geraldine Dani Knedlik erklärt, dass staatliche Investitionen – insbesondere durch das Sondervermögen – derzeit die deutsche Konjunktur stützen und ein Wachstum von rund 1 % 2026 möglich machen, während privatwirtschaftliche Ausrüstungsinvestitionen noch nicht anziehen.

Im Gespräch mit Nils Kreimeier zieht DIW-Konjunkturchefin Geraldine Dani Knedlik Bilanz: Revidierte BIP-Zahlen und ein starkes zweites Quartal heben die Wachstumserwartung auf etwa 1 % für 2026. Treiber sind vor allem staatliche Ausgaben, darunter Rüstungsaufträge aus dem Sondervermögen; private Ausrüstungsinvestitionen bleiben schwach. Risiken bleiben Ölpreis- und Energieeffekte, Niedrigwasser im Rhein sowie Dürreschäden, die kurzfristig Transportkosten und Produktion belasten können.

Themen & Erkenntnisse

Aktuelle Datenlage und Prognoserevision · ab 03:49
Niedrigwasser, Dürre und Lieferkettenrisiken · ab 08:32
Auftragseingänge, Rüstung und die Rolle staatlicher Ausgaben · ab 10:12

Wer spricht

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Geraldine Dani KnedlikGAST

Konjunkturchefin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin. Analysiert Konjunkturdaten und Prognosen, erläutert Revisionseffekte, die Rolle staatlicher Ausgaben (inkl. Sondervermögen) und Risiken wie Energiepreise, Niedrigwasser und Dürrefolgen. War bereits zuvor Gast im Podcast.

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