Capital – der Wirtschaftspodcast
Capital – der Wirtschaftspodcast

Rüstungsexperte: „Wir können sehr viel von der Ukraine lernen“

4. Juni 2026 · 32 Min.

Holger Lipowski: Europa muss aus der Ukraine lernen — vor allem Entwicklungs- und Produktionsgeschwindigkeit sowie Skalierung erhöhen und zivile Industrie in offene, dual-use-fähige Lieferketten einbinden.

Im Gespräch mit Nils Kreimeier erklärt Holger Lipowski (Partner bei Kearney), wie sich nach der "Zeitenwende" die Rüstungsökonomie verändert hat: deutlich höhere Ausgaben, stärkere Bedeutung von Software, Vernetzung und kurzer Innovationszyklen. Die Ukraine zeige, wie schnell und pragmatisch Skalierung und Produktion funktionieren können. Lipowski plädiert für offene Systemarchitekturen, robuste, schnell hochfahrbare Lieferketten und die stärkere Einbindung ziviler Unternehmen als Chance für Technologie- und Industrieentwicklung.

Organisationen

Themen & Erkenntnisse

Politischer und wirtschaftlicher Wandel seit der "Zeitenwende" · ab 03:56
Ukraine, Drohnen und die neuen Entwicklungsprinzipien (Geschwindigkeit & Skalierung) · ab 14:55
Lieferketten, zivile Beteiligung und Dual-Use-Potenzial · ab 25:33

Wer spricht

H
Holger LipowskiGAST

Holger Lipowski ist Partner beim Beratungsunternehmen Kearney und hat zuvor als Entwicklungsingenieur bei MTU Aero Engines gearbeitet. Er hat gemeinsam mit Kollegen eine Studie zur Lage der europäischen Rüstungsindustrie verfasst und erläutert in der Folge, wie Geschwindigkeit, Skalierung, offene Systemarchitekturen und die Einbindung ziviler Industrie die Verteidigungswirtschaft verändern können.

Alle Auftritte von Holger Lipowski →

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.