Epicenter Works, Österreichs wichtigster netzpolitischer Verein, zeigt, wie bezahlter Aktivismus mit sachlicher Expertise und realpolitischem Engagement zu Erfolgen in der Grundrechtsverteidigung führt – notwendig finanziert durch Spenden und Stiftungen, ständig in Balance zwischen Kritik und konstruktiver Zusammenarbeit mit allen Parteien.
Epicenter Works ist ein gemeinnütziger österreichischer Verein mit neun Mitarbeitern, der seit 15 Jahren netzpolitische Themen in Gesetzgebung, internationalen Gremien und Kampagnen bearbeitet. Der Verein entstand 2009 aus dem Widerstand gegen Vorratsdatenspeicherung und wuchs zu einer professionellen Organisation, die bei EU- und UN-Prozessen Grundrechte verteidigt. Das Gespräch behandelt ihre Arbeitsweise, Finanzierung, die Zusammenarbeit mit Regierungen und Parteien, sowie ihre Vision für bessere netzpolitische Debatten in Europa.
Zahlen & Fakten
15
Jubiläum von Epicenter Works im Jahr 2024
9
Anzahl der festangestellten Mitarbeiter bei Epicenter Works in Wien
50
Prozentsatz der Arbeit bei Epicenter Works auf österreichischer Ebene
Weitere 8 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
50
Prozentsatz der Arbeit bei Epicenter Works auf EU- und UN-Ebene
70-80
Prozentsatz der Arbeit, der direkt mit laufenden Gesetzgebungsverfahren verbunden ist
3000
Euro Startkapital für Epicenter Works 2014
25000
Euro, die die Stadt Wien als Fördermitglied jährlich gibt
2
Euro Mindestbeitrag für Fördermitgliedschaft bei Epicenter Works monatlich
40000
Seiten des Ermittlungsaktes zum Julian Hessenthaler-Verfahren, die Epicenter Works analysierte
500
Schulklassen, die von Epicenter Academy in zweieinhalb Jahren unterrichtet wurden
2027
Jahr, in dem Österreichs Bundestrojaner-Gesetz in Kraft treten soll
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• RechtEuropäischer Gerichtshof, Urteil zu Zero-Rating 2021
• RechtUN Cybercrime Convention (Verhandlungen, an denen Epicenter Works teilnahm)
• RechtKolumbianischer Verfassungsgerichtshof, Urteil zu Zero-Rating
Weitere 2 Quellen anzeigenWeniger anzeigen
• RechtÖsterreichisches Informationsfreiheitsgesetz (gültig ab 1. September 2024)
• EDRI (European Digital Rights), netzpolitische Dachorganisation
Wer spricht
MMarkus BeckedahlHOST
Moderator von Chaos Radio, beteiligt sich aktiv in der Diskussion und stellt kritische Fragen zu Neutralität, Finanzierung und Realpolitik
Alle Auftritte von Markus Beckedahl →DDr. Konstanze KurzHOST
Co-Moderatorin von Chaos Radio, Vorstandsmitglied des Chaos Computer Club, arbeitet mit internationalen Organisationen zusammen und kommentiert die österreichische Netzpolitik
Alle Auftritte von Dr. Konstanze Kurz →TThomas LohningerGAST
Geschäftsführer und Jurist bei Epicenter Works, spezialisiert auf EU-Recht und digitale Infrastrukturen. Vormals tätig für NGOs in Brüssel, engagiert sich Lohninger in Debatten zu Netzpolitik und digitalen Grundrechten, wie in Podcasts wie Chaosradio und Logbuch Netzpolitik dokumentiert.
Alle Auftritte von Thomas Lohninger →TTanja FachathalerGAST
Juristin bei Epicenter Works mit Schwerpunkt auf Grundrechte und europäisches Recht, arbeitet zu UN-Prozessen wie der Cybercrime Convention
Alle Auftritte von Tanja Fachathaler →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.