KI-Crawler durchforsten das Web in großem Umfang und ignorieren oft Konventionen wie robots.txt, wodurch Hostern erhebliche technische Last, Kosten und rechtliche/ethische Probleme entstehen.
Lea und Jonas von Uberspace erklären, wie KI-Crawler grundsätzlich arbeiten, welche Unterschiede zu klassischen Suchmaschinen bestehen und warum sie für Webhoster zum Problem werden. Die Folge behandelt technische Details (robots.txt, CDN-Effekte, verteilte IP-Anfragen), konkrete Belastungen für Hosting-Infrastruktur sowie gängige und vorgeschlagene Abwehrmaßnahmen. Abschließend diskutieren die Gesprächspartner rechtliche, ökonomische und langfristige Folgen für das Web und mögliche Normierungsansätze.
Zahlen & Fakten
30–70 %
Geschätzter Anteil von Bot-Anfragen am Gesamtdatenverkehr je nach Website (Variation zwischen Seiten).
50 %
Ungefährer Mittelwert, den die Gesprächsteilnehmer als Anteil von Bot-Anfragen am Webtraffic nennen.
20.000 IPs
Beispielhafte Zahl an verschiedenen IP-Adressen, von denen ByteDance-Anfragen kommen (zeigt verteiltes Crawling).
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