Regierung angezählt, AfD im Höhenflug: Sind die Medien (mit)schuld an der Entwicklung?
28. August 2026 · 1 Std. 1 Min.
Bernhard Pörksen erläutert, dass die heutige „grelle Überbelichtung“ durch soziale Plattformen und den Druck auf den Journalismus zu einer systemischen Autoritätskrise beitragen kann und plädiert für mehr Transparenz, Dialog und langsamen, konstruktiven Journalismus.
In der Folge diskutieren Ileana Grabitz und Tina Hildebrandt mit Bernhard Pörksen die Frage, welchen Anteil Medien und Plattformen an der aktuellen politischen Stimmung und dem Aufstieg der AfD haben. Pörksen diagnostiziert eine «grelle Überbelichtung» öffentlicher Vorgänge, erklärt die Mechanik von Aufregungsökonomie und Plattformmacht und beschreibt Dilemmata im Umgang mit populistischen Akteuren. Abschließend skizziert er praktikable Gegenstrategien: Transparenz, Dialog, Slow/Constructive Journalism und stärkere Regulierung der Plattformen.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
TTina HildebrandtHOST
Tina Hildebrandt ist Chefkorrespondentin bei der ZEIT. In der Folge ordnet sie die Personalentscheidungen im Kabinett von Friedrich Merz ein, erklärt Hintergründe zu interner Lobbyarbeit, der Bedeutung von Frauen in Spitzenämtern und möglichen Auswirkungen auf die Koalitionsarbeit.
Alle Auftritte von Tina Hildebrandt →BBernhard PörksenGAST
Medienwissenschaftler; im Gespräch analysiert er Strategien zum Umgang mit Rechtspopulismus und -extremismus in Medien, kritisiert Dethematisierungskonzepte und fordert eine Modernisierung journalistischer Tonalität.
Alle Auftritte von Bernhard Pörksen →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.