Der TÜV Süd zertifizierte einen brasilianischen Staudamm als sicher, obwohl seine Ingenieure wussten, dass dieser kritische Sicherheitsmängel aufwies – und wenig später starben 270 Menschen beim Dammbruch.
Am 25. Januar 2019 bricht ein Staudamm einer Eisenerzmine in Brumadinho, Brasilien, und löst eine tödliche Schlammlawine aus, die 270 Menschen in den Tod reißt. Der deutsche TÜV Süd hatte den Damm zuvor zertifiziert – doch interne E-Mails und Chatnachrichten zeigen: Die TÜV-Ingenieure vor Ort wussten von kritischen Stabilitätsproblemen. Sie standen unter Druck, das Zertifikat auszustellen, weil lukrative Geschäfte mit dem Bergbaukonzern Wale auf dem Spiel standen. Bis heute ist unklar, ob der TÜV Süd für diese Katastrophe rechtlich zur Verantwortung gezogen wird – die Verfahren in Deutschland und Brasilien ziehen sich über Jahre hin.
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Wer spricht
LLina VerschwelerGAST
Journalistin aus dem SZ-Investigativ-Ressort, die gemeinsam mit NDR und WDR zum Fall recherchiert hat
Alle Auftritte von Lina Verschweler →BBenedikt PetersGAST
Journalist aus der SZ-Politik-Redaktion, der die Recherche zum TÜV und dem Staudamm durchgeführt hat
Alle Auftritte von Benedikt Peters →LLars LangenauHOST
Moderator und Gesprächsleiter der Folge; eröffnet und moderiert das Interview, stellt die Fragen an den Spanien-Korrespondenten und führt durch die Einordnung der Berichte.
Alle Auftritte von Lars Langenau →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.