Social Media - Wie die Politik Kinder und Jugendliche schützen will
26. Juni 2026 · 47 Min.
Kinder und Jugendliche sollen im digitalen Raum nicht selbst die Verantwortung für ihre Sicherheit tragen – diese liegt bei Plattformen und Erwachsenen, die durch Design-Maßnahmen und mögliche Altersbegrenzungen Schutz schaffen müssen.
Eine deutsche Expertenkommission hat 56 Handlungsempfehlungen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen in sozialen Medien vorgelegt. Die Empfehlungen gehen über pauschale Altersgrenzen hinaus und setzten auf drei Säulen: Schutz, Teilhabe und Befähigung. Kontrovers debattiert wird, ob es ein pauschales Verbot unter 13 Jahren geben soll oder ein differenzierterer, risikobasierter Ansatz pro Plattform. Die Diskussion zeigt tiefe Zielkonflikte zwischen effektivem Kinderschutz, elterlicher Verantwortung, Plattformregulierung und digitaler Teilhabe von Jugendlichen.
Zahlen & Fakten
4 Stunden
Täglich verbrachte Bildschirmzeit deutscher Jugendlicher im Durchschnitt am Smartphone
56
Anzahl der Handlungsempfehlungen der deutschen Expertenkommission zum Schutz von Kindern und Jugendlichen in sozialen Medien
3
Anzahl der Säulen der Expertenempfehlungen: Schutz, Teilhabe und Befähigung
Weitere 3 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
bis Klasse 7
Geltungsbereich des empfohlenen bundesweiten Handyverbots an Schulen
66 Seiten
Umfang der EU-Kommissionsleitlinien zum Digitale-Dienste-Gesetz, die konkrete Schutzmaßnahmen für Minderjährige auf Plattformen ausformulieren
13
Altersgrenze in AGBs von Social-Media-Plattformen und in der EU-Datenschutzgrundverordnung; bevorzugtes Alter der Bundesfamilienministerin Karin Prien
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• RechtDigitale-Dienste-Gesetz (Digital Services Act) der EU
• RechtDatenschutzgrundverordnung (DSGVO) der EU
• StudieForschungsprojekt 'Bildschirmfrei bis Drei'
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
FFelicitas BöselagerHOST
Reporterinnenbeitrag zur Kontroverse um die Krankschreibung und das Reformpaket; berichtet Einordnung und Reaktionen aus Politik und Ärzteschaft sowie Hintergründe zur angekündigten Regelung.
Alle Auftritte von Felicitas Böselager →CClaudia van LaakHOST
Zugeschaltet aus dem Hauptstadtstudio; ordnet das Informationsfreiheitsgesetz ein, erklärt die geplanten Änderungen (Punkt 32), nennt praktische Beispiele zur Nutzung des Gesetzes und benennt die Kritik von NGOs und Aufsichtsbehörden.
Alle Auftritte von Claudia van Laak →AAnnabell BrockhuesHOST
Korrespondentin des Deutschlandfunks Kultur in Brüssel. Beobachtet und berichtet über EU-Digitalpolitik und Parlamentsentscheidungen zu Themen wie Chatkontrolle und Datenschutz.
Alle Auftritte von Annabell Brockhues →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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