
250 Jahre USA (1/4) - Die ewigen Wunden des Bürgerkriegs
11. Juni 2026 · 47 Min.
Der amerikanische Bürgerkrieg und seine Erinnerungskultur spalten die USA bis heute und beeinflussen Politik, Identität und öffentliche Debatten.
Die Folge zeichnet nach, wie der Bürgerkrieg (1861–1865) als blutigster Konflikt der US‑Geschichte bis in die Gegenwart nachwirkt: ökonomische, politische und moralische Ursachen werden erklärt, ebenso zentrale Wendepunkte wie Fort Sumter, Gettysburg und die Emanzipationsproklamation. Ein Schwerpunkt liegt auf Erinnerungskulturen—Re‑enactments, Denkmäler, Flaggen—und wie sie regionale sowie politische Spaltungen verfestigen. Abschließend wird die Instrumentalisierung dieser Narrative in aktuellen politischen Konflikten diskutiert.
Zahlen & Fakten
250 Jahre
Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung (2026) als Anlass der Podcast‑Reihe
1861
Beginn des amerikanischen Bürgerkriegs
3. Juli 1863: über 1.000
Tagesverluste während Pickett’s Charge in der Schlacht von Gettysburg (Tote an einem Tag)
Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
600.000–750.000
Geschätzte Gesamtzahl der Toten im amerikanischen Bürgerkrieg
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchThis is America. Is this America? (Buch von Johanna Roth, erwähnt im Gespräch)
• RedeGettysburg Address (Rede von Abraham Lincoln, zitiert und kontextualisiert)
• RechtExecutive Order "Restoring Truth and Sanity to American History" (im Podcast genannt als Beispiel einer politischen Anordnung)
Weitere 1 Quelle anzeigenWeniger anzeigen
• Project 2025 (Papier der Heritage Foundation, im Zusammenhang mit ideologischen Programmen für eine zweite Amtszeit genannt)
Wer spricht
JJörg BieslerHOST
Moderator des Deutschlandfunk-Podcasts "Der Rest ist Geschichte"; führt durch die Folge, stellt Fragen an Expertinnen und Experten und ordnet historische wie ökonomische Zusammenhänge ein.
Alle Auftritte von Jörg Biesler →JJohanna RothGAST
Johanna Roth ist EU‑Korrespondentin der ZEIT mit Sitz in Brüssel und war zuvor als US‑Korrespondentin tätig. Sie gibt in der Episode eine Einordnung zu den von den USA verhängten Zöllen, beurteilt Trumps Begründung mit Blick auf Handelspolitik und die Reaktion in der EU.
Alle Auftritte von Johanna Roth →MMichael HochgeschwenderGAST
Professor für nordamerikanische Kulturgeschichte und Kulturanthropologie am Amerika‑Institut der LMU München. Er arbeitet hauptsächlich zur amerikanischen Geschichte des 18. und 19. Jahrhunderts und kommentiert in der Folge die Quellenlage und die Legendenbildung des Wilden Westens.
Alle Auftritte von Michael Hochgeschwender →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.