Der Rest ist Geschichte
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Böser geht’s nicht - Was bringen Nazi-Vergleiche?

20. August 2026 · 50 Min.

Nazi‑Vergleiche sind rhetorisch wirkungsvoll, aber historisch oft ungenau, politisch problematisch und können instrumentalisiert oder verharmlosend wirken.

In der Folge diskutiert Jörg Biesler mit den Historikerinnen Angelika Königsäder und Berit Köhl, warum NS‑Vergleiche so häufig auftreten und welche Funktion sie haben: Erregen von Aufmerksamkeit, Ausdruck von Empathie oder politisches Diffamieren. Die Gäste erläutern historische Beispiele von Kaltem Krieg bis 68er‑Bewegung, bewerten wissenschaftliche Vergleichspraktiken (Historikerstreit) und zeigen Risiken wie Täter‑Opfer‑Umkehr, Instrumentalisierung und mögliche antisemitische Effekte auf. Abschließend wird betont: wissenschaftliche Vergleiche sind legitim, pauschale Gleichsetzungen aber problematisch.

Rubriken

Organisationen

Themen & Erkenntnisse

Einstieg: Aktuelle Beispiele und rhetorische Wirkung · ab 00:00
Historische Entwicklung und politische Nutzung von NS‑Vergleichen · ab 08:03
Probleme, wissenschaftliche Einordnung und der Fall Israel/Palästina · ab 28:01

Wer spricht

J
Jörg BieslerHOST

Moderator des Deutschlandfunk-Podcasts "Der Rest ist Geschichte"; führt durch die Folge, stellt Fragen an Expertinnen und Experten und ordnet historische wie ökonomische Zusammenhänge ein.

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A
Angelika KönigsäderGAST

Historikerin; Forschungs‑ und Projektkoordinatorin des Arthur‑Langermann‑Archivs für die Erforschung des visuellen Antisemitismus, Teil des Zentrums für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin.

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B
Berit KöhlGAST

Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Friedrich‑Schiller‑Universität Jena; arbeitet im Projekt 'Geschichte statt Mythen' und beschäftigt sich mit Geschichtsrevisionismus.

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