
Nazi‑Vergleiche sind rhetorisch wirkungsvoll, aber historisch oft ungenau, politisch problematisch und können instrumentalisiert oder verharmlosend wirken.
In der Folge diskutiert Jörg Biesler mit den Historikerinnen Angelika Königsäder und Berit Köhl, warum NS‑Vergleiche so häufig auftreten und welche Funktion sie haben: Erregen von Aufmerksamkeit, Ausdruck von Empathie oder politisches Diffamieren. Die Gäste erläutern historische Beispiele von Kaltem Krieg bis 68er‑Bewegung, bewerten wissenschaftliche Vergleichspraktiken (Historikerstreit) und zeigen Risiken wie Täter‑Opfer‑Umkehr, Instrumentalisierung und mögliche antisemitische Effekte auf. Abschließend wird betont: wissenschaftliche Vergleiche sind legitim, pauschale Gleichsetzungen aber problematisch.
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Wer spricht
JJörg BieslerHOST
Moderator des Deutschlandfunk-Podcasts "Der Rest ist Geschichte"; führt durch die Folge, stellt Fragen an Expertinnen und Experten und ordnet historische wie ökonomische Zusammenhänge ein.
Alle Auftritte von Jörg Biesler →AAngelika KönigsäderGAST
Historikerin; Forschungs‑ und Projektkoordinatorin des Arthur‑Langermann‑Archivs für die Erforschung des visuellen Antisemitismus, Teil des Zentrums für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin.
Alle Auftritte von Angelika Königsäder →BBerit KöhlGAST
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Friedrich‑Schiller‑Universität Jena; arbeitet im Projekt 'Geschichte statt Mythen' und beschäftigt sich mit Geschichtsrevisionismus.
Alle Auftritte von Berit Köhl →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.