Zwangsmaßnahmen zur Steuerung von Geburten, wie Chinas Ein-Kind-Politik, verursachen schwere menschliche und gesellschaftliche Schäden und lösen die demografischen Probleme kaum dauerhaft.
Die Folge analysiert historische und moderne Bevölkerungspolitik anhand von Beispielen wie China und Frankreich. Klaus Mühlhahn schildert Entstehung, Durchsetzung und traumatische Folgen der Ein-Kind-Politik in China, inklusive Zwangsabtreibungen, Sterilisierungen und eines Männerüberhangs. Michaela Kreinfeld ordnet das Thema historisch ein, von Malthus bis zu pronatalen Maßnahmen in Frankreich, und diskutiert, wie wirksame Politik heute eher auf Vertrauen, ökonomischer Stabilität und Unterstützungsstrukturen setzt.
Zahlen & Fakten
650.000
Anzahl der in Deutschland geborenen Kinder im Jahr 2025 (etwas mehr als 650.000)
2,7
Durchschnittliche Kinderzahl pro Frau in China 1980 (UN-Angabe)
4,2
Durchschnittliche Kinderzahl pro Frau in China 1974 (Vergleichswert)
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120:100
Geschätztes Missverhältnis männlicher zu weiblichen Geburten zur schlimmsten Zeit in China (circa 120 Männer auf 100 Mädchen)
2015
Jahr, in dem China die Ein-Kind-Politik offiziell beendete (Einführung der Zwei-Kind-Politik)
2021
Jahr, in dem China die Drei-Kind-Politik einführte
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchAn Essay on the Principle of Population (Thomas Robert Malthus)
• BuchThe Population Bomb (Paul Ehrlich)
• BuchThe Limits of Growth (Club of Rome)
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• RechtCôte de la Famille (gesetzliches Familienpaket Frankreich, 1939)
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