Der Wolf ist nach Deutschland zurückgekehrt und das Zusammenspiel von Geschichte, Mythos und Politik bestimmt bis heute, wie Gesellschaft und Staat mit ihm umgehen.
Die Folge erklärt, wie der Wolf in Deutschland ausgerottet, mythifiziert und schließlich wiederangesiedelt wurde. Andreas Deutsch und Martin Reinheimer erläutern historische Jagdpraktiken, Wolfsmythen (z. B. Rotkäppchen, Wehrwölfe) und medizinische Faktoren wie Tollwut. Gleichzeitig beleuchten sie die aktuelle Debatte: Bestandszahlen, Schutzstatus und die 2026 erfolgte Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdgesetz spalten Gesellschaft und Politik.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
AAndreas DeutschGAST
Rechtswissenschaftler, Honorarprofessor an der Universität Heidelberg und Präsident der Heidelberger Rechtshistorischen Gesellschaft. Er forscht zur Rechts‑ und Kulturgeschichte des Wolfs in Mitteleuropa, hat historische Akten, Sühnekreuze und Berichte zu Wolfsangriffen und Jagdpraktiken ausgewertet und liefert zahlreiche Beispiele aus Mittelalter und Neuzeit.
Alle Auftritte von Andreas Deutsch →MMartin ReinheimerGAST
Professor an der Süddänischen Universität in Odense mit über 30 Jahren Forschungserfahrung zum Verhältnis von Mensch und Wolf. Er analysiert kulturelle Projektionen, Mythosbildung (z. B. Wehrwölfe, Romulus/Remus) und erläutert historische Ursachen wie Tollwut und Kriegsfolgen für vermehrte Wolfskontakte.
Alle Auftritte von Martin Reinheimer →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
