Johanna Degen erklärt, dass trotz weit verbreiteter Tinder‑Erschöpfung die App weiter genutzt wird, weil sie zeitliche, soziale und emotionale Bedürfnisse löst, zugleich aber Dating‑Verhalten und Beziehungsformen verändert.
In diesem Best-of-Interview (erstveröffentlicht Januar 2023) spricht Johanna Degen mit Christian Bollert über Ursachen und Folgen der sogenannten Tinder‑Erschöpfung. Sie beschreibt, wie zu viel Auswahl, Gamification und geringe Investition in Dates Stress, Enttäuschung und paralleles Daten fördern. Degen zeigt, dass diese Logiken nicht nur App‑Nutzer betreffen, sondern die gesamte Datingkultur prägen und auch partnerschaftliche Erwartungen verändern. Abschließend empfiehlt sie konkrete Gegenstrategien wie langsameres Swipen, höhere Investition in Dates und weniger Social‑Media‑Ablenkung.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
CChristian BollertHOST
Christian Bollert ist Journalist und Moderator; er moderiert den brand eins‑Podcast bei Detektor FM, führt durch die Folge, stellt Fragen und ordnet das Thema für das Publikum ein.
Alle Auftritte von Christian Bollert →JJohanna DegenGAST
Sozialpsychologin; gibt im Interview Forschungseinschätzungen und Praxiseinblicke zu digitalen Beziehungen, berichtet von Erfahrungen mit Paartherapie/Avataren, Lehre und Experimenten mit Studierenden sowie Forschungsbezügen, unter anderem zu Untersuchungen in Asien.
Alle Auftritte von Johanna Degen →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.