Angriffe auf Kiew - Wie stark ist die ukrainische Luftabwehr noch?
6. Juli 2026 · 4 Min.
Die ukrainische Luftabwehr kann viele Drohnenangriffe abwehren, hat aber bei ballistischen Raketen erhebliche Probleme, weil zu wenige Patriot-Abwehrraketen verfügbar sind.
Unsere Osteuropa-Expertin Gesine Dornblüt berichtet über schwere russische Angriffe auf Kiew mit zivilen Opfern und erheblichen Gebäudeschäden. Sie erklärt, dass Drohnenangriffe zunehmend abgewehrt werden, das Hauptproblem jedoch ballistische Raketen sind, für die praktisch nur Patriot-Systeme zur Verfügung stehen. Es existiert eine Produktionslücke: Weltweit werden weniger Patriot-Raketen hergestellt, als Russland ballistische Raketen einsetzt. Selenskyj drängt die NATO und besonders die USA, die ukrainische Flugabwehr bei Gipfeltreffen wie in Ankara zu stärken.
Zahlen & Fakten
12
Tote in Kiew nach dem Angriff in der vergangenen Nacht
3
Tote im Kiewer Umland
mindestens 60
Anzahl der Verletzten nach dem Angriff
Weitere 3 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
rund 350
Angriffsdrohnen, die Russland nach ukrainischen Angaben eingesetzt hat
31
Tote in Kiew bei einem ähnlichen Angriff vor vier Tagen
etwa 60 pro Monat
Durchschnittliche Anzahl ballistischer Raketen, die Russland laut Aussage einsetzt
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieMonitor Luftkrieg Ukraine (Analyse-Newsletter von der Konrad-Adenauer-Stiftung, den Kiewergesprächen und Markus Welsch)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
GGesine DornblütGAST
Osteuropa-Expertin, zugeschaltet in der Sendung 'Informationen am Mittag' beim Deutschlandfunk. In dieser Folge erläutert sie die Folgen der jüngsten russischen Angriffe auf Kiew, nennt Opferzahlen und diskutiert die Leistungsfähigkeit sowie die Versorgungsengpässe der ukrainischen Luftabwehr.
Alle Auftritte von Gesine Dornblüt →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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