Der Bürgerkrieg im Sudan droht durch die Belagerung von Al-Obeid weiter zu eskalieren: schwere Menschenrechtsverletzungen werden dokumentiert, externe Akteure liefern Waffen und Söldner, und Verhandlungen bringen derzeit keine Lösung.
Der mehrjährige Kampf zwischen der sudanesischen Armee und den paramilitärischen Rapid Support Forces hat zu massiven Opferzahlen und humanitärer Not geführt. Ein neuer Amnesty-International-Bericht wirft der RSF Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor und warnt vor einer möglichen neuen Offensive, etwa gegen Al-Obeid. Militärisch herrscht ein zersplitterter Stillstand, beide Seiten sind auf Nachschub angewiesen; externe Unterstützer wie die VAE und russische Söldner verschärfen die Lage. Politische Verhandlungen greifen kaum, die Zivilgesellschaft ist geschwächt, und kurzfristig steht Schadensbegrenzung im Vordergrund.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
HHagar AliGAST
Politologin und Sicherheitsexpertin, die im Interview die militärische Lage, Menschenrechtsverletzungen, die Rolle externer Akteure und Perspektiven für Verhandlungen im Sudan analysiert und die humanitären Folgen betont.
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