
#332 ORF. Das System Schöber. Auch die Vereinigten Bühnen Wien zahlten für ORF-III-Beiträge
1. Juni 2026 · 14 Min.
Der ORF präsentierte eine sechsteilige TV-Serie über Musical-Stars als redaktionelle Produktion, obwohl sie vom Wiener Steuergeld der Stadt Wien finanziert und von den Vereinigten Bühnen Wien konzipiert, produziert und kontrolliert wurde – ein Fall der Vermischung von Redaktion und Werbung.
Michael Nikbakhsh und das Dunkelkammer-Team decken auf, wie die sechsteilige ORF-III-Serie „Faszination Musical" aus dem September 2021 in Wirklichkeit ein versteckter Imagefilm der Stadt Wien war. Obwohl die Serie als redaktioneller Beitrag des ORF ausgegeben wurde, initiierte, konzipierte und finanzierte sie die Vereinigten Bühnen Wien (ein städtisches Unternehmen) heimlich mit etwa 25.000 Euro. Der ORF erhielt nur ein zeitlich befristetes Ausstrahlungsrecht und zahlte 600 Euro. Dies folgt einem Muster wiederholter Sponsoring-Verstrickungen bei ORF III, bei denen zahlungswillige Auftraggeber diskret Inhalte kauften, ohne dass dies dem Publikum offengelegt wurde.
Zahlen & Fakten
25.000 Euro
Gesamtproduktionskosten der Serie, die von den Vereinigten Bühnen Wien bezahlt wurden
600 Euro
Betrag, den der ORF dem externen Produzenten für das Ausstrahlungsrecht aller sechs Folgen zahlte
4 Monate
Dauer des Ausstrahlungsrechts, das der ORF vom Produzenten erhielt
Weitere 2 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
6 Folgen
Anzahl der Episoden der Serie Faszination Musical
45 Minuten
Ungefähre Gesamtsendezeit aller sechs Folgen zusammen
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• RedeORF-III-Eigenwerbung vom 26. September 2021 zur Ankündigung der Wiedereröffnung des Raimundtheaters
• PodcastDunkelkammer-Folge #330 zu Katrin Zierhut-Kunz
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeKIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.