Der Film "Minions and Monsters" erzieht Kinder und Erwachsene zum Militarismus, indem er subtil kriegspolitische Narrative in unterhaltsame Slapstick-Abenteuer verpackt.
Wolfgang M. Schmitt analysiert, wie der Animationsfilm auf zwei Ebenen funktioniert: Ein harmloser Kindertext mit Filmreferenzen für Erwachsene spaltet sich ab der Hälfte auf. Dann wird aus Unterhaltung plötzlich Kriegspropaganda: Das Monster Irene wird zum Feindbild, das mit Militärgewalt – Panzern und Drohnenkrieg – vernichtet werden muss. Der Film verbreitet so offen militaristische Ideologie und lehrt bereits Kindern, dass es "gerechte Kriege" gibt, die notwendig sind.
Zahlen & Fakten
50 Minuten
Dauer bis zum Umschlag von harmloser Unterhaltung zu militaristischer Propaganda im Film
1821
Jahr von John Quincy Adams' isolationistischer Aussage 'America goes not abroad in search of monsters to destroy'
1951
Erscheinungsjahr des Films 'Der Tag, an dem die Erde stillstand', dessen Roboter Gord das Vorbild für den Roboter Dort in Minions and Monsters bildet
Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
20er/30er Jahre
Zeitperiode, in der der Minions-Film seine Haupthandlung angesiedelt hat, parallel zur Blüte von Monsterfilmen in Hollywood
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• VideoDer Tag, an dem die Erde stillstand (1951)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeKIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.