Die Episode kritisiert die Live-Action-Verfilmung von ‚Vaiana/Moana‘ als inhaltlich leer und als Ausdruck einer problematischen Digitalisierung der Bildwelten.
Der Moderator beurteilt die Realverfilmung von ‚Vaiana‘ als misslungen: sie wirke inhaltlich einfallslos, humorlos und quälend lang. Zentral ist die Analyse der Verflüssigung von Realität und Digitalem — echte Schauspieler werden digital überformt, Landschaften synthetisch erzeugt. Unter Bezug auf Dirk Becker erfolgt eine theoretische Einordnung: Die Digitalisierung löse analoge Nachbarschaften auf und führe zu einer Ästhetik beliebiger Austauschbarkeit. Zugleich zeige der Film eine paradoxe Emanzipationsgeschichte, die bestehende Herrschaftsstrukturen reproduziere.
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