Ep. 333: Ist Ridley Scott durch? DAS ENDE DER STERNE – Kritik & Analyse
6. September 2026 · 14 Min.
Wolfgang M. Schmitt hält Ridley Scotts 'Das Ende der Sterne' für einen routinierten, ideenarmen Postapokalypse-Film, der keine überzeugenden Gesellschaftsentwürfe bietet.
Wolfgang M. Schmitt analysiert Ridley Scotts 'Das Ende der Sterne' als ein Werk ohne Altersperspektive oder tiefere Aussage: visuell unspektakulär, narrativ vertraut und inhaltlich denkfaul. Der Film zeigt bekannte Postapokalypse-Motive — bewaffnete Siedler, plündernde Horden, isolierte Kleinfamilien und eine retrotopische Diktatur — bringt aber keine wegweisende Gesellschaftskritik oder alternative Zukunftsentwürfe hervor. Schmitt hebt hervor, dass einzig die mennonitische Gemeinde als positiver Gegenentwurf erscheint, ohne jedoch vertieft erklärt zu werden. Insgesamt liest er den Film als Ausdruck routinierter Handwerksarbeit statt als reifes Spätwerk.
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