Kim Philby gelang es, als sowjetischer Doppelagent bis in die höchsten Ränge des britischen Geheimdienstes aufzusteigen und Jahrzehnte lang unentdeckt zu bleiben – nicht zuletzt weil das System der Rekrutierung und das „Old Boys Network" es unmöglich machten, einen Gentleman aus der Oberschicht zu verdächtigen.
Diese Folge erzählt die zweite Hälfte der Geschichte von Kim Philby, der sich nach dem Zweiten Weltkrieg in immer höhere Positionen des MI6 aufarbeitet, während er gleichzeitig als TOP-Agent für den KGB tätig ist. Die Masse an Informationen, die er und die Cambridge Five liefern, ist so umfangreich, dass Moskau argwöhnisch wird – und vermutet, Philby könnte selbst ein Dreifachagent sein. Trotz wachsenden Verdachts seitens der Amerikaner und des britischen Inlandsgeheimdienstes gelang es Philby, sich bis 1963 zu halten, bevor er nach Moskau flieht. Dort wird er bis zu seinem Tod 1988 zwar geduldet, aber nie wirklich vollständig akzeptiert.
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