Der Wunsch der Nachgeborenen, die NS-Zeit zu recherchieren, sagt weniger über damalige Schuldigkeit aus, sondern mehr darüber, wie das Böse aus Gutem entsteht – und dass dies bis heute verstanden werden kann.
Die Folge bespricht das virale NSDAP-Suchtool der ZEIT und warum dieses Angebot derzeit so massenweise genutzt wird. Die Moderatoren analysieren, welche Bedeutung die Verfügbarkeit dieser Daten für die private Familiengeschichte hat und diskutieren Götz Alys Interpretation der NS-Zeit als Profitgemeinschaft, die durch sozialpolitische Maßnahmen ihre Mehrheit gewinnte. Die zentrale Erkenntnis ist, dass es nicht um moralische Verurteilung geht, sondern um das Verstehen, wie normale Menschen in kriminelle Strukturen verstrickt werden.
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Wer spricht
NNina PauerHOST
Feuilletonredakteurin bei DIE ZEIT, ständige Moderatorin des Feuilleton-Podcasts "Die sogenannte Gegenwart". In dieser Folge entwickelt sie die zentrale These der "Autoerotik" – der Umleitung sexueller Energie in kontrollierte Körperpflege und Selbstoptimierung statt in echte Interaktion mit dem Partner. Betont die Rolle von Pandemie-Erfahrungen und digitaler Kontrolle in diesem Phänomen.
Alle Auftritte von Nina Pauer →IIjoma MangoldHOST
Ijoma Mangold ist Literaturkritiker bei der ZEIT und einer der festen Hosts des Podcasts; im Gespräch stellt und kommentiert er kulturelle Befunde und Beispiele.
Alle Auftritte von Ijoma Mangold →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.