Der ‚Vibe-Shift‘ beschreibt einen kulturellen Umschlag, bei dem vormals dominante linksliberale Normen an Durchsetzungskraft verlieren und sich neue kulturelle und politische Machtverhältnisse herausbilden.
In der Livefolge diskutieren Ijoma Mangold und Lars Weisbrod, was der vielzitierte Begriff ‚Vibe-Shift‘ meint, woher er stammt und wie er Kultur und Politik miteinander verknüpft. Sie arbeiten historische und popkulturelle Beispiele heraus (Sydney Sweeney, Normcore, K‑Hole/Monaghan) und debattieren, ob Wandel organisch entsteht oder durch politische Ökonomie und Besitzverhältnisse (Silicon Valley, Medienkäufe, Elon Musk) durchgesetzt wird. Abschließend reflektieren sie die Bedeutung kultureller Hegemonie (Gramsci) und wagen eine vorsichtige Prognose über zukünftige Umbrüche.
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