Die Heterosexualität steckt in einer Sackgasse fest: Feminismus hat Gründe geliefert, sie abzulehnen, aber keine Vision entwickelt, wie es anders sein könnte.
Die Folge untersucht das Phänomen des "Heterofatalismus" – die wachsende These junger Frauen, dass heterosexuelle Beziehungen mit Männern statistisch und strukturell zu riskant und anstrengend sind. Die Hosts diskutieren, ob dies nur ein Diskurs ist oder tatsächliche Konsequenzen hat, warum der Feminismus in dieser Frage feststeckt, und ob es einen Weg nach vorne oder einen Weg zurück zur Romantik gibt. Zentral ist die Spannung zwischen berechtigter Kritik an patriarchalen Strukturen und der Unmöglichkeit, diese durch bloße Ablehnung von Männern zu überwinden.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
NNina PauerHOST
Feuilletonredakteurin bei DIE ZEIT, ständige Moderatorin des Feuilleton-Podcasts "Die sogenannte Gegenwart". In dieser Folge entwickelt sie die zentrale These der "Autoerotik" – der Umleitung sexueller Energie in kontrollierte Körperpflege und Selbstoptimierung statt in echte Interaktion mit dem Partner. Betont die Rolle von Pandemie-Erfahrungen und digitaler Kontrolle in diesem Phänomen.
Alle Auftritte von Nina Pauer →LLars WeisbrodHOST
Feuilletonredakteur bei Die Zeit, Co-Moderator von "Die sogenannte Gegenwart". Jüngster der drei Hosts, großer Fan von Louis C.K. und Comedy insgesamt, bringt Enthusiasm und körperliche Reaktionen auf Comedy zum Ausdruck, war auch von John Stewart als "Vaterfigur" geprägt.
Alle Auftritte von Lars Weisbrod →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.