Die Folge diskutiert empirische Hinweise auf einen generellen Rückgang sexueller Kontakte junger Menschen und verschiedene Erklärungsansätze — von Smartphones und Pornokonsum bis zu Autoerotik, Genderdynamiken und kulturellen Verschiebungen.
Ijoma Mangold, Lars Weisbrod und Nina Pauer analysieren Befunde, wonach junge Menschen heute deutlich seltener Sex haben als frühere Generationen, und prüfen mögliche Gründe. Sie diskutieren Daten (US-Highschool-Studien, deutsche Erhebungen), technologische und sozio-kulturelle Einflüsse wie Smartphones, Pornografie und die Pandemie sowie Veränderungen in Beziehungsdynamiken, Selbstoptimierung und feministischer Kritik. Am Ende loten sie normative Fragen und praktische Ansätze aus, etwa Variationen sexueller Rollen und sichere Praktiken.
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