
«Das Tierschutzgesetz schützt vor allem die Tierhalter»
6. Juli 2026 · 28 Min.
Stallbrände im Kanton Luzern zeigen, dass Tiere rechtlich kaum vertreten sind und das Tierschutzgesetz in der Praxis eher Schutz für Tierhalter bietet als für die betroffenen Tiere.
Markus Schärli (Gast) schildert eigene Recherchen zu mehrfachen Stallbränden in Luzern, seine Mühen, als Privatkläger Akteneinsicht zu bekommen, und die fehlende Anwendung des Tierschutzgesetzes. Im untersuchten Zeitraum gab es sechs Fälle mit vielen toten Schweinen; nur in einem Fall kam es zu einer Anklage, die letztlich zu einem Freispruch führte. Die Justiz und andere Behörden verschieben Verantwortung, technische Ursachen werden oft angenommen und Tierschutzvorwürfe kaum verfolgt.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
BBasil KollerHOST
Host des Podcasts „Dritte Gewalt – der Justiz-Podcast der Republik“. Er führt durch die Folge, stellt Fragen und ordnet die Diskussion ein.
Alle Auftritte von Basil Koller →MMarkus SchärliGAST
Markus Schärli, Journalist und Jurist, berichtet für die Republik über Justizthemen und lebt im Kanton Luzern. Er recherchierte mehrere Stallbrände, erstattete eine Strafanzeige, versuchte als Privatkläger Akteneinsicht zu erhalten und analysierte die juristischen Abläufe und Entscheidungen in den betroffenen Fällen.
Alle Auftritte von Markus Schärli →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.