
Der in der Schweiz verhandelte Mord an einem NSDAP-Funktionär 1936 stellt die Frage, ob die Tat individuelle Affekthandlung, politischer Widerstand oder Folge der Verfolgung durch den Nationalsozialismus war.
Die Folge rekonstruiert den Fall anhand von Archivdokumenten: Ein jüdischer Flüchtling aus Deutschland reist nach Davos, erschiesst den örtlichen NSDAP-Funktionär und stellt sich der Polizei. Im Prozess stehen drei Deutungen gegenüber – psychiatrische Erklärung, politische Motivation und die Forderung nach Genugtuung seitens der Opferseite – und das Gericht folgt schließlich der Anklage. Abschließend beleuchten die Hosts Freilassung, Nachkriegswahrnehmung und Erinnerungskultur.
Zahlen & Fakten
90 Jahre
Zeitspanne seit dem Gerichtsfall bis zur Podcast-Episode
18 Jahre
Zuchthausstrafe, zu der der Täter verurteilt wurde
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchIch tötete einen Nazi (Memoiren), David Frankfurter
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
BBasil KollerHOST
Host des Podcasts „Dritte Gewalt – der Justiz-Podcast der Republik“. Er führt durch die Folge, stellt Fragen und ordnet die Diskussion ein.
Alle Auftritte von Basil Koller →AAnina RitscherHOST
Anina Ritscher ist Gerichtsreporterin der Republik; sie hat den historischen Fall recherchiert, zuerst als Artikel für die Republik aufbereitet und erzählt im Podcast die Rekonstruktion der Tat, des Prozesses und der Nachgeschichte.
Alle Auftritte von Anina Ritscher →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.