Echo der Zeit
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Bauern setzen sich mit Forderungen bei Mercosur-Abkommen durch

4. September 2026 · 44 Min.

Die ständerätliche Kommission will den Bauern mit rund 500 Millionen Franken entgegenkommen, um das Mercosur‑Freihandelsabkommen doch noch durchzubringen.

Die Aussenpolitische Kommission des Ständerats schlägt vor, den Bauern eine halbe Milliarde Franken vorwiegend als rückzahlbare Investitionskredite zu gewähren, nachdem Nationalrat und Bauern Widerstand gegen das Mercosur‑Abkommen gezeigt hatten. Linke Parteien wie SP und Grüne kritisieren, dass der Vorschlag keinen strengen Regenwaldschutz und kein Einfuhrverbot für Waren aus Zwangsarbeit enthält, weshalb ein Referendum drohen könnte. Zusätzlich beleuchtet die Folge die juristischen Probleme bei der Aufarbeitung von 9/11 (Interview mit Manfred Nowak) sowie das Lobbying der UBS und dessen Einfluss auf die geplante Bankenregulierung (Analyse von Sven Zauck).

Zahlen & Fakten

500 Mio. Franken

Aussenpolitische Kommission des Ständerats schlägt vor, den Bauern im Zusammenhang mit dem Mercosur‑Abkommen 500 Mio. Franken bereitzustellen.

880 Mio. Franken

Ursprüngliche Forderung des Schweizer Bauernverbands als Ausgleich für das Mercosur‑Abkommen.

1,2 Mio. Franken

Laut Angabe hat die UBS im Jahr 2025 rund 1,2 Millionen Franken an bürgerliche Parteien gespendet.

Weitere 2 Zahlen & Fakten anzeigen

51,6 %

Zustimmungsquote (51,6 % Ja‑Stimmen) beim Freihandelsabkommen mit Indonesien vor fünf Jahren.

150'000 Franken

Maximale Kosten von rund 150'000 Franken für den geplanten etwa einjährigen Pilotbetrieb des Parlaments‑KI‑Systems PIA.

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Mercosur‑Abkommen: Zugeständnisse an die Bauern · ab 02:01
Juristische Aufarbeitung von 9/11 und die Folgen der Folter · ab 10:51
UBS, Lobbying und Bankenregulierung · ab 19:01

Quellen

StudieUS Senate Intelligence Committee Report (Bericht zur Verifizierung von Foltermethoden in CIA‑Programmen)

RechtUNO‑Antifolterkonvention (1994)

StudieInstitut Buck Economics (von der UBS in Auftrag gegebene Studie zu wirtschaftlichen Folgen einer strengeren Bankenregulierung)

Weitere 2 Quellen anzeigen

StudieBerichte des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (Schilderungen zur Behandlung von Gefangenen in Geheimgefängnissen)

SIX (Lieferung der Börsendaten: Swiss Market Index, Dow Jones und Devisenkurse)

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

Wer spricht

M
Matthias KündigHOST

Moderator und Host des Nachrichtenmagazins «Echo der Zeit» beim SRF; in dieser Sendung eröffnete und schloss er die Ausgabe, leitete durch die Themen und sprach als Stimme am Mikrofon.

Alle Auftritte von Matthias Kündig
M
Manfred NowakGAST

Österreicher; war von 2004 bis 2010 UNO‑Sonderberichterstatter über Folter und ist heute Generalsekretär des Global Campus of Human Rights in Venedig; sprach über Folterpraktiken und die juristischen Folgen nach 9/11.

Alle Auftritte von Manfred Nowak
S
Sven ZauckGAST

Wirtschaftsredaktor bei SRF; analysierte das Lobbying der UBS, nannte parlamentarische Verbündete und erläuterte die vorgeschlagene 50:50‑Lösung bei AT1‑Anleihen.

Alle Auftritte von Sven Zauck

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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