Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat den Westen Kolumbiens getroffen; es gab Tote, zahlreiche beschädigte und eingestürzte Gebäude, und die Rettungsarbeiten werden durch abgelegene Regionen und beschädigte Infrastruktur erschwert.
Im Westen Kolumbiens erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,4 die Pazifikküste; mindestens 22 Menschen kamen ums Leben, Dutzende Gebäude wurden beschädigt oder stürzten ein. Das Epizentrum lag in der Region Chocó in rund 100 km Tiefe, was das Schadenbild anders prägte als flache Beben. Die Region ist arm und dünn besiedelt (rund 600.000 Menschen), weshalb Erreichbarkeit und Umsetzung von Bauvorschriften problematisch sind. Beschädigte regionale Flughäfen und schlechte Infrastruktur erschweren die Rettungs- und Hilfsmaßnahmen weiter.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
CChristina ScheideggerHOST
Journalistin und Moderatorin beim SRF; führte Interviews im Wissenschaftsteil der Sendung und leitete Beiträge ein und aus.
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