KI liefert schnelles, personalisiertes Feedback und kann als Tutor oder Differenzierungswerkzeug den Englischunterricht bereichern, ersetzt aber nicht die menschliche Interaktion; am besten ist eine kombinierte Nutzung von KI und Lehrkräfte-Feedback.
Im Gespräch mit Julian Rechlin erklären Anna Gombocz und Björn Braun, wie KI-Tools (z. B. ChatGPT, Gemini, Phobis/Fellowfish) im Englischunterricht für Feedback, Differenzierung und als Tutor eingesetzt werden können. Rechlin berichtet von einer eigenen Vergleichsstudie: KI-Feedback führt zu deutlich mehr Überarbeitungen, Lehrkräfte-Feedback stärkt jedoch Motivation und Wertschätzung. Wichtig sind Prompting-Kompetenz, transparente Regeln an Schulen und die Vermeidung von "Skill Skipping". Die Quintessenz: KI ergänzt, aber ersetzt Lehrkräfte nicht.
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JJulian RechlinGAST
Julian Rechlin (34) ist Lehrer an einem Gymnasium in München für die Fächer Englisch und Spanisch sowie Autor, Referent und Fortbildner im Bereich KI und Digitalität. Er arbeitete nach dem Staatsexamen 2020 unter anderem an der Universität Salamanca, beschäftigt sich praxisnah mit KI-Einsatz im Unterricht und berichtet von eigenen Studien und Erfahrungen an Schulen.
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