287 v. Chr. - Plebejer erkämpfen ihre Gleichberechtigung im antiken Rom
3. Juli 2026 · 40 Min.
Die Lex Hortensia von 287 v. Chr. machte Beschlüsse der plebeischen Volksversammlung verbindlich für alle Römer und beendete damit einen zentralen Abschnitt des Ständekampfs zwischen Patriziern und Plebejern.
Die Folge rekonstruiert, wie Plebejer durch Auszug (Secessio Plebis) und wirtschaftlichen Druck 287 v. Chr. die Durchsetzung der Lex Hortensia erzwangen. Grit Eggerichs erzählt die Situation und den Auszug auf den Giannicolo; anschließend analysieren Michael Sommer, Tanja Itgenshorst und Johannes Rainer die politischen, gesellschaftlichen und juristischen Folgen. Dr. Matthias von Helfeld ordnet historische Details ein und erklärt die langfristige Wirkung des römischen Rechts in Europa.
Zahlen & Fakten
287 v. Chr.
Jahr der Verabschiedung der Lex Hortensia
50.000–75.000
Geschätzte Bevölkerungszahl Roms zur Zeit der Republik
494
Früherer Auszug der Plebejer (Secessio) als historischer Bezugspunkt
Weitere 3 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
449
Wiederholter Auszug der Plebejer, verbunden mit Forderungen wie dem Zwölftafelgesetz
367
Jahr der Leges Liciniae Sextiae, Öffnung des Konsulats für Plebejer
11. Jahrhundert
Wiederentdeckung der Digesten in Bologna und Beginn der gelehrten Juristenausbildung
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchAb Urbe Condita (Titus Livius)
• RechtDigesten / Corpus Juris Civilis (Justinian I.)
• BuchDe Officiis (Cicero)
Weitere 1 Quelle anzeigenWeniger anzeigen
• BuchDe l'Esprit des Lois (Montesquieu)
Wer spricht
MMarkus DichmannHOST
Moderator und Geschichtsredakteur bei Deutschlandfunk Nova; leitet die Podcast-Serie 'Eine Stunde History' und moderiert diese Episode, in der historische Börsencrashs thematisiert werden.
Alle Auftritte von Markus Dichmann →SSteffi OrbachHOST
Moderatorin dieser Episode, führt durch das Thema, stellt Fragen an die Expertinnen und Experten und leitet die Gespräche zu den historischen und rechtshistorischen Aspekten der Lex Hortensia.
Alle Auftritte von Steffi Orbach →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.