
Was Deutschland von Dänemarks E-Auto-Politik lernen kann
7. Juni 2026 · 48 Min.
Dänemarks schneller Fortschritt bei der Elektromobilität beruht auf einem Zusammenspiel stabiler Steueranreize, günstiger Ladelösungen und weitergehender Digitalisierung (Smart Meter, dynamische Tarife).
Im Gespräch erklärt Ilias Dokro (FDM) die zentralen Bausteine des dänischen Erfolgs: steuerliche Entlastung von E‑Autos bei gleichzeitig hoher Besteuerung fossiler Pkw, Rückerstattung der Stromsteuer fürs Heimladen sowie ein schneller Ausbau der Ladeinfrastruktur. Ergänzend sorgen flächendeckende Smart Meter und dynamische Stromtarife dafür, dass Laden günstig in Nebenzeiten erfolgt. Abschließend nennt Dokro offene Baustellen wie das Recht auf Laden in Mehrfamilienhäusern, die künftige Besteuerung und bidirektionales Laden.
Zahlen & Fakten
20%
Anteil vollelektrischer Pkw im Land („jedes fünfte Auto“).
70%
Anteil dänischer Haushalte mit der Möglichkeit, zu Hause zu laden (im Gespräch genannt).
600.000
Anzahl elektrischer Pkw in Dänemark (heute, Erwähnung im Gespräch).
Weitere 4 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
<10.000
Anzahl elektrischer Pkw in Dänemark vor acht Jahren (Ausgangslage).
60.000
Ungefähr angegebene Zahl öffentlicher Ladepunkte in Dänemark.
7.000
Anzahl der Schnelllader in Dänemark (im Gespräch genannt).
80.000
Nennenswerte Zahl importierter Gebraucht‑EVs im gleichen Zeitraum (im Gespräch genannt).
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
IIlias DokroGAST
Chefberater und Verbraucherökonom beim FDM (dänisches Pendant zum ADAC). Beobachtet und kommentiert seit acht Jahren den dänischen Markt für Elektromobilität, Steuerpolitik und Ladeinfrastruktur; diskutiert im Gespräch politische Instrumente, Marktmechanik und technische Aspekte vor Ort in Kopenhagen.
Alle Auftritte von Ilias Dokro →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.