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Energiewende unter Druck (E#120)

2. Juni 2026 · 1 Std. 7 Min.

Thorsten Levesen warnt, dass politische und regulatorische Eingriffe (Netzgebühren, Redispatch‑Vorbehalt, Bevorzugung von Gas) die Investitionsbereitschaft in erneuerbare Energien gefährden und den Ausbau ausbremsen.

Thorsten Levesen beschreibt, wie sich die politische Stimmung gegen erneuerbare Energien verschoben hat und kritisiert fehlende langfristige Visionen für 2030/2040/2050. Er erläutert, dass erneuerbare Anlagen zwar sehr günstige Primärenergie liefern, aber durch Systemkosten, Netznutzungsgebühren und neue Regulierungen unter Druck geraten. Levesen warnt, dass dadurch Eigenkapital und Liquidität der Branche schrumpfen, Ausschreibungen unter Druck stehen und teils Projekte aufgegeben oder nicht realisiert werden. Alex moderiert die Folge und stellt kritische Fragen zur Praxis der Projektierung, Netzintegration und lokalen Erfahrungen.

Organisationen

Themen & Erkenntnisse

Politische Debatte und Vision für die Energiewende: Analyse der politischen Stimmung, fehlender Langfristvision und der problematischen Favorisierung von Gas als Lösung.
Ökonomischer und regulatorischer Druck auf Erneuerbare: Erläuterung, wie Redispatch, Netzgebühren und Fördermechaniken Investitionen, Ausschreibungen und Renditen drücken.
Praxisbeispiele: Projekte, Speicher und Naturschutzauflagen: Erfahrungen aus Projekten: Speichereinbindung, Netzanschlussprobleme und ökologische Ausgleichskosten beim Bau.

Wer spricht

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Thorsten LevesenGAST

Vorstand/CEO bei Denker Wulf (im Transkript genannt); rund 30 Jahre Erfahrung im Bereich erneuerbare Energien, vornehmlich Wind, betreut Projekte von Greenfield bis Betrieb, beteiligt an Solar‑ und Batteriespeicherprojekten, verantwortlich für etwa 300 Mitarbeitende.

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