#157 Venture Capital für die Energiewende - Was macht ein Start-up zum Investment Case?
19. Juli 2026 · 51 Min.
Erfolgreiche Venture-Capital-Investitionen in die Energiewende hängen primär vom Gründungsteam ab – mehr noch als von der Idee oder Technologie selbst.
Die Folge beleuchtet die Rolle von Venture Capital bei der Finanzierung der Energiewende. Inga Müller von EnBW New Ventures erläutert, wie der Fonds Start-ups in den Bereichen Elektrifizierung, Dezentralisierung und Digitalisierung ausfinanziert. Der Investmentprozess ist dabei weniger direktiv als oft angenommen: Statt vorgefertigte Thesen zu verfolgen, beobachtet EnBW New Ventures den Markt und identifiziert vielversprechende Teams. Die Auswahl von Start-ups folgt einer multidimensionalen Bewertungslogik, in der das Gründungsteam – mit seinen Persönlichkeitsmerkmalen, der Zusammenarbeit und dem Durchhaltevermögen – entscheidend ist.
Zahlen & Fakten
116 bis 130 Milliarden Euro
Jährlich benötigte Investitionen für die Energiewende bis 2045
2 bis 2,5 Billionen Euro
Gesamtinvestitionen für Energiewende bis 2045
4 bis 6
Neue Investitionen pro Jahr durch EnBW New Ventures
Weitere 6 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
500
Startups, die jährlich gescreent werden (über 99 Prozent in erster Stufe ausgeschieden)
3 bis 6 Monate
Typische Dauer des Investmentprozesses von erstem Kontakt bis Investment-Entscheidung
1 Million Euro
Mindestgröße (Umsatz) für Startups, in die EnBW New Ventures investiert (Series A Plus Phase)
20 bis 40
Typische Mitarbeiterzahl bei Startups in dieser Investitionsphase
10
Jahre, in denen Inga Müller bei EnBW New Ventures tätig ist
8
Anzahl der Firmen, die aus dem Portfolio verkauft oder exittiert wurden
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• Bill Joy (Gründer von Sun Microsystems) – Zitat: „The smartest people don't work for you, no matter who you are."
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeKIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.