Erzählen gegen den Untergang - Scheherazades Kunst und die Kraft der Fiktionen in Zeiten der Bedrohung
16. August 2026 · 41 Min.
Erzählen hilft in Krisenzeiten, weil Fiktionen Schutz, Handlungsoptionen und Empathie schaffen; zugleich können vereinfachende, schurkenzentrierte Narrative gesellschaftlich schaden.
Die Folge analysiert, wie Erzählen seit Scheherazade als Überlebensstrategie Ohnmacht in Handlung verwandelt und Gemeinschaft formt. Zugleich zeigt sie die Risiken eines narrativen Überangebots: leere Storytelling-Ökonomien, Verschwörungsmythen und simplifizierende Bösewicht-Logiken, die Spaltung und falsche Handlungsorientierungen fördern. Am Ende werden Formen des Erzählens vorgeschlagen, die Mehrdeutigkeit bewahren, Zuhören ermöglichen und Empathie fördern, um Zeit für Veränderung zu schaffen.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
JJanina SachauHOST
Sprecherin der Folge; präsentiert und kommentiert den Essay-Beitrag über Curtis Javin für Deutschlandfunk, führt durch Kontext, Interviewpassagen und Analysen.
Alle Auftritte von Janina Sachau →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.