F.A.Z. Digitalwirtschaft
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Software statt Schraubenschlüssel: Wohin steuert die Autobranche?

11. September 2026 · 41 Min.

Software definiert zunehmend Fahrzeugfunktionen; Händler müssen sich digital neu aufstellen und neue Ertragsquellen finden, um gegenüber Herstellern und neuen Wettbewerbern langfristig bestehen zu können.

Auf der Automechanika diskutieren Philipp Kupferschmidt und Burkhard Weller die Folgen längerer Fahrzeuglebenszyklen und die wachsende Bedeutung von Software im Auto. Kupferschmidt betont Software‑ und KI‑zentrische Entwicklungszyklen sowie die Rolle von Updates. Weller beschreibt die Praxisperspektive des Handels: Margendruck, Konkurrenz durch chinesische Marken, Investitionsbedarf in Digitalisierung und die Suche nach alternativen Service‑Einnahmen.

Themen & Erkenntnisse

Längere Fahrzeuglebensdauer und Software‑zentrierte Fahrzeuge · ab 00:00
Ökonomische Lage des Handels und Bedeutung des Servicegeschäfts · ab 06:01
Digitalisierung, Investitionen und neue Autohaus‑Formate · ab 12:57

Wer spricht

P
Philipp KupferschmidtGAST

Philipp Kupferschmidt arbeitet seit rund 20 Jahren für den IT‑Beratungskonzern Accenture und verantwortet seit vier Jahren als Geschäftsführer das Automobilgeschäft im deutschsprachigen Raum. Er berät Hersteller in Entwicklung und Softwarestrategien und plädiert dafür, Fahrzeuge über lange Zeiträume per Software‑Updates aktuell zu halten; er thematisiert auch den wachsenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Fahrzeug.

Alle Auftritte von Philipp Kupferschmidt →
B
Burkhard WellerGAST

Geschäftsführer und Miteigentümer der Weller Group, Präsident des Verbandes der Automobilhändler (VAD) in Deutschland. Sitz der Gruppe in Osnabrück; laut Shownotes/Transkript führt die Gruppe rund 42 Standorte und vertreibt zehn Marken. Weller ist seit 1979 im Geschäft und bringt dadurch langjährige Branchenerfahrung ein.

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