F.A.Z. Frühdenker
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F.A.Z. Frühdenker Weekend • Die großen Fragen der Menschheit: Sind wir zum Krieg verdammt?

16. August 2026 · 36 Min.

Krieg ist nicht unausweichlich: Die Folge zeigt, dass Wissenschaft, individuelles Engagement und zielgerichtete Politik – etwa Abrüstung, technologische Verantwortung sowie Bekämpfung von Hunger und Ungleichheit – zentrale Hebel für Frieden sind.

In Gesprächen auf der Lindauer Nobelpreisträgertagung beleuchtet die Folge die Verantwortung der Wissenschaft für Krieg und Frieden. José Manuel Barroso plädiert für den Fokus auf das einzelne Individuum als Grundlage von Frieden; Nobelpreisträger warnen vor nuklearer Eskalation, insbesondere in Kombination mit KI. Die nigerianische Forscherin Mojino Luwa Akintunde und der frühere WFP-Chef David Beasley diskutieren, wie Forschung, wirtschaftliche Stärkung und humanitäre Politik Hunger als Treiber von Konflikten bekämpfen können.

Themen & Erkenntnisse

Interview mit José Manuel Barroso: Fokus auf das Individuum · ab 00:56
Lindauer Debatte: Wissenschaftliche Verantwortung, Abrüstung und KI-Risiken · ab 03:55
Frieden durch Bekämpfung von Hunger und Stärkung: Mojino Luwa Akintunde & David Beasley · ab 17:27

Wer spricht

J
José Manuel BarrosoGAST

José Manuel Barroso war von 2004 bis 2014 Präsident der Europäischen Kommission; im Beitrag äußert er sich literarisch geprägt zu globaler Politik, plädiert für Fokus auf das einzelne Individuum und reflektiert die Grenzen staatlichen Handelns in polarisierten internationalen Systemen.

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M
Mojino Luwa AkintundeGAST

Mojino Luwa Akintunde ist nigerianische Mikrobiologin, erhielt 2022 ein Humboldt-Stipendium und forscht an der Hochschule Ahlen; sie untersucht Mikrobiomen zur Verbesserung von Bodenqualität und Plastikabbau und spricht über soziale Ungleichheit, Mittelschichtverfall und die Notwendigkeit eigenständiger Lösungen in Nigeria.

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D
David BeasleyGAST

David Beasley ist der ehemalige Exekutivdirektor des World Food Programme und einstiger Gouverneur von South Carolina; im Beitrag erläutert er, wie Hunger politisch instrumentalisiert wird, plädiert für langfristige Resilienzprogramme und politischen Einsatz zur Finanzierung humanitärer Hilfe (er nennt auch die Auszeichnung des WFP mit dem Friedensnobelpreis 2020).

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