F.A.Z. Frühdenker Weekend • Zoff um Krankschreibungen: "Fehltage kosten 80 Milliarden Euro im Jahr"
12. Juli 2026 · 34 Min.
Die geplante Pflicht zur ärztlichen Krankschreibung ab dem ersten Krankheitstag und die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung sollen Missbrauch reduzieren, führen aber zu praktischen Belastungen, Datenschutzfragen und Debatten darüber, wer letztlich die Kosten trägt.
In dieser Weekend-Ausgabe moderiert Corinna Budras Gespräche mit dem FAZ-Wirtschaftskorrespondenten Christian Geinitz und dem Arbeitsmarktforscher Enzo Weber. Zunächst wird erklärt, was die Koalition beschlossen hat: Krankschreibung ab dem ersten Tag verpflichtend und das Ende der telefonischen Krankschreibung. Beide Gäste diskutieren praktische Probleme (Wartezimmer, Videosprechstunde), ökonomische Folgen (Fehltage, Lohnfortzahlung) und politische Alternativen wie Karenztage oder veränderte Finanzierungswege.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
CCorinna BudrasHOST
Moderatorin dieser Folge, meldet sich aus Berlin, führt durch die Themen des Tages und interviewt die Gäste zu den Koalitionsbeschlüssen.
Alle Auftritte von Corinna Budras →CChristian GeinitzGAST
FAZ-Kollege in Berlin, zuständig unter anderem für Gesundheitspolitik; erläutert im Gespräch die politischen Beschlüsse, praktische Umsetzungsfragen und Kostenaspekte der Krankschreibungsregeln.
Alle Auftritte von Christian Geinitz →EEnzo WeberGAST
Prof. Dr. Enzo Weber ist am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) tätig und leitet dort den Forschungsbereich Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen; zudem ist er Wirtschaftsprofessor an der Universität Regensburg. Im Gespräch analysiert er Arbeitsmarktstatistiken, politische Anreize, Folgen für Krankheitsstände und mögliche Alternativen zur aktuellen Lohnfortzahlungsregelung.
Alle Auftritte von Enzo Weber →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.